Für das Bowling werden in den Vereinigten Staaten einige Milliarden Dollar ausgegeben. Etwa 70 Millionen Amerikaner spielen mindestens ein bis zwei Mal im Jahr Bowling (davon fast 10 Millionen regelmässig in Ligen, die 30 oder 35 Wochen im Jahr spielen). Es gibt 8500 Bowling-Zentren, deren Bauwert um etwa $ 700 Millionen liegt.

Die meisten Bowlingzentren haben mindestens 24 Bowlingbahnen, obgleich es noch historische Stätten und Vereine mit zwei oder vier Bahnen gibt. Die zwei grössten Zentren haben 112 und 106 Bahnen. Viele andere haben 70 bis 100.

Die Automatisierung hat die amerikanische Bowlingindustrie angeblich gerettet. Bis 1951 stellte man die Kegel mit der Hand auf. Sie hiessen 'pinboys' (Kegeljungen) und kamen oft aus der unteren gesellschaftlichen Schicht. Sie waren jedoch selten zuverlässig, denn eine Nacht kamen sie und eine andere eben nicht.

Tatsächlich kann der menschliche Kegeljunge die Kegel schneller als die Maschine aufstellen. Dieses Tempo kann er aber nur einige Stunden durchhalten. Die Maschine dagegen kann, -wenn nötig, 24 Stunden kontinuierlich durchhalten. Die Turniere erregen grosses Interesse in den USA. Manche Kegelschieber reisen sehr weit, oft über den ganzen Kontinent, um ihre Fähigkeiten gegen andere zu erproben. Die jährlichen Nationalmeisterschaften des Internationalen Bowling-Kongresses für Frauen ziehen um die zwölftausend Fünfermannschaften in einem Jahr an, wovon manche Spielerinnen sogar aus Japan kommen.