Wichtig ist es regelmäßig trainieren zu gehen. Anfangs vielleicht nur einmal die Woche an einem festen Tag. Später zweimal, aber an weit auseinander liegenden Tagen.

 

Es gibt generell zwei verschiedene Arten zu trainieren. Die erste, wohl auch die logischste, ist das Trainieren auf der Bahn. Die zweite das Trainieren auf dem Sportplatz, auf dem Fahrrad oder im Fitnessstudio. Dieser Teil des Trainings sollte man nicht ausser Acht lassen. Wer anfangs das Gefühl hat, zum Bowling spielen braucht man keine Kondition und es ist doch nur eine ruhige Kugel schieben, der irrt. Tuniere und Meisterschaften gehen fast immer über mehrere Tage. Meistens verbringt man an einem Wochende beide Tage komplett auf der Bowlingbahn, von morgens bis abends. Wer dann auch noch zum Ende des Wettkampfes seine Leistung halten will bzw. sogar steigern, braucht Kondition.

 

Trainieren auf der Bowlingbahn bedeutet aber nicht, dass man dauernd nur auf Ergebnis spielen soll. Das ist der am meist verbreiteste Irrtum unter unerfahrenen Bowlingspielern. Man hat absolut nichts davon, wenn man nur auf seiner Heimbahn über seine Lieblingslinie einen hohen Schnitt spielt. Man muss auch in der Lage sein, seine Linie zu wechseln und sich ein variables Spiel aufzubauen.

 

Das A und O des Bowlings ist aber immernoch das Räumspiel. Grade einzelne Pins können teuer werden, wenn man sie nicht räumen kann. Und da der 7er und der 10ner Pin am häufigsten alleine stehen bleiben, sollte man öfters mal eine runde Negativbowling spielen.

 

Negativbowling

Man spielt ein volles Spiel und versucht dabei so wenig wie möglich Pins zu treffen. Haha - einfach immer in den Gulli werfen - Nenene - für jeden Wurf ohne einen einzigen Pin getroffen zu haben, bekommt man 10 Punkte draufgerechnet. Also bietet es sich an, immer abwechselnd auf 7 und 10 zu spielen. Das sind die Pins links aussen und rechts aussen, die man versuchen muss einzeln aus dem vollem Bild zu picken. So ergibt sich ein perfektes Spiel von 20 Punkten. Aber ich kenne niemanden, der das mal geschafft hat. Unter 50 Punkten ist schon gut. Was man weiter beachten muss und was man tun kann, um eigene Fehler zu finden, könnt ihr bald hier nachlesen.